03.03.2021
Treffen Sie Tom; Service Account Manager bei Stork IMM



Service Accountmanager Tom

In diesem Interview stellen wir Tom vor. Tom arbeitet als Service Account Manager bei Stork IMM. Er begann vor ein paar Jahren bei Stork IMM als Aushilfselektriker und hat sich seitdem schnell zum Service Account Manager entwickelt.

Tom, wann haben Sie bei Stork IMM angefangen?
Ich habe 2014 bei Stork IMM als Elektriker in der Montageabteilung angefangen. Ich wurde über die Arbeitsagentur für einige Wochen eingestellt, aber ich bin geblieben. Bald habe ich auch angefangen, mechanische Arbeiten auszuführen und bin bis zur Endmontage aufgestiegen.
In der Endmontage habe ich gelernt, wie man die Maschinen in Betrieb nimmt und wie man sie testet. Von dort aus habe ich auch gelernt, die Maschinen zu optimieren, indem ich eine Feinabstimmung der Software vornehme und auch eine Endkontrolle durch Messungen, um sicherzustellen, dass die Maschine den Anforderungen entspricht.

Wie kommt es, dass Sie sich so schnell entwickelt haben?
Ich hatte bereits Erfahrung im Maschinenbau, also hatte ich bereits mechanische und elektrische Kenntnisse sowie Kenntnisse in der Hydraulik. Ich denke, Kollegialität ist sehr wichtig, und so konnte ich viel von den Kollegen lernen.

Und dann... Wie kam der Schritt zum Außendienst zustande?
Aus der Montage habe ich gelegentlich im Außendienst unterstützt und bin dann irgendwann strukturell in den Außendienst eingestiegen. Ich war einige Monate Servicetechniker und dann kam die Rolle des Service Account Managers auf mich zu.

Was machen Sie in dieser Rolle?
Als Service Account Manager beschäftigt man sich mit dem Second-Line-Service. Wo sich der First-Line-Service auf die Lösung von Ad-hoc-Problemen mit Kunden konzentriert, gehen wir im Second-Line-Service einen Schritt weiter. Wir haben eine enge Zusammenarbeit mit den technisch verantwortlichen Mitarbeitern beim Kunden. Wir analysieren, welche strukturellen Probleme angegangen werden können.
Das ist von Kunde zu Kunde sehr unterschiedlich. Das können zum Beispiel Optimierungen, bauliche Verbesserungen, aber auch Schulungswochen sein.

Was macht an dieser Rolle so viel Spaß?
Die Abwechslung in dieser Rolle ist groß. Man hat intensiven Kontakt mit dem Kunden, ist aber auch weltweit unterwegs und die technischen Herausforderungen sind groß. Man bekommt viel Befriedigung, wenn man dem Kunden helfen kann und man muss kreativ sein, um Lösungen zu finden. Man lernt viel und bekommt ein breiteres betriebswirtschaftliches Wissen als nur Technik. Außerdem sieht man viele verschiedene Kunden und Unternehmen.
In dieser Rolle habe ich sehr viel Freiheit und Verantwortung. Zu einem großen Teil bestimmt man seine eigene Agenda. Man analysiert die tatsächlichen Probleme, nimmt aber auch an den Qualitätsbesprechungen teil, damit man weiß, was vor sich geht und darauf reagieren kann.

Können Sie ein paar Beispiele nennen?
Vor einiger Zeit war ich eine Woche lang bei einem Kunden und wir konnten eine große Anzahl von Maschinen und Prozessen optimieren. Ein anderes Mal war ich in Amerika bei einem Kunden, der eine Reihe von Stork-Maschinen gekauft hatte, aber noch keine Erfahrung mit ihnen hatte. Ich habe ihnen dann bei der Inbetriebnahme geholfen und sie in der Bedienung und Wartung der Maschinen geschult.
Aber auch Optimierungsprozesse wie Energieeinsparung, Reduzierung der "Downtime" und die Organisation der periodischen Wartung gehören dazu.

Worin besteht der Erfolg der Aufgabe?
Sie sind ein Bindeglied zwischen Stork IMM und den Kunden und müssen sich mit allen abstimmen. Sie geben Feedback, überwachen den Fortschritt mit anderen Abteilungen und bleiben nah an der Technik.
Sie stellen die strukturelle Qualität sicher und sind ein echtes Team mit Kollegen und Kunden.

Machen Sie neben dieser Aufgabe noch etwas anderes?
Ja, ich führe Factory Acceptance Inspections durch und bin an der Schulung neuer Mitarbeiter beteiligt. Es macht mir wirklich Spaß, Wissen weiterzugeben.
Außerdem biete ich Unterstützung durch Fernwartung bei Inbetriebnahmen und Störungen.

Und wie sieht es mit den Zukunftserwartungen aus?
Durch Corona können wir jetzt weniger reisen und bieten daher viel Fernsupport an. Außerdem erwarte ich, dass wir durch die ständig verbesserte Software und die verfügbaren Prozessdaten große Schritte bei der Optimierung der Prozesse machen können. Wir werden dann viel mehr präventiven Service anbieten können und die Kunden noch besser in Sachen Wartung und Service unterstützen können. Dies alles mit dem Ziel, die "Verfügbarkeit" bei den Kunden zu erhöhen.
Wir sind bereits mit Versuchen und Tests bei Kunden für neue Entwicklungen beschäftigt und bekommen immer mehr Einblick in die Abläufe bei Kunden. Auf diese Weise kann Stork immer mehr auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen.